Hitze ist längst nicht mehr nur eine Frage des Wohlbefindens, sondern ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Während Österreich immer mehr Hitzetage und längere Hitzewellen verzeichnet, steigen auch die gesundheitlichen Folgen. Allein im Sommer 2024 wurden rund 1.100 hitzebedingte Todesfälle registriert. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) informiert über Risiken und zeigt, wie sich Menschen wirksam schützen können.
Die gesundheitlichen Folgen sind längst messbar:
Hohe Temperaturen setzten den Körper unter stress. Um sich abzukühlen, erweitert der Organismus die Blutgefäße und produziert vermehrt Schweiß. Dadurch werden Herz und Kreislauf stärker belastet, gleichzeitig steigt das Risiko für Flüssigkeitsmangel.
Mögliche Folgen von Hitze sind:
- Kreislaufprobleme und Schwindel
- Flüssigkeitsmangel und Dehydrierung
- Konzentrationsstärungen und Erschöpfung
- Hitzekrämpfe, Hitzeerschöpfung und Hitzschlag
Gesundheitsvorsorge beginnt im Alltag:
Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das persönliche Risiko deutlich reduzieren:
- ausreichen Wasser trinken - idealerweise, bevor Durst entsteht
- direkte Sonnenweinstrahlung in den heißesten Stunden meiden
- körperliche Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden verlegen
- leichte und wasserreiche Mahlzeiten bevorzugen
- Warnsignale wie Schwindel, Kopfschmerzen oder starke Erschöpfung ernst nehmen
