röm-kath. Pfarramt Gresten
Geistlicher Rat Pfarrer Franz Sinhuber

Adresse
Ort: 3264 - Gresten
Strasse: Friedhofgasse 1,
Telefon: 07487/2224
Mobil:0676/826633109

E-mail: pfarre.gresten@aon.at   
http://pfarre.kirche.at/gresten/


Gottesdienst: Sonntag 08:30 Uhr, 10:00 Uhr und 19:00 Uhr

Um 1200 wurde die Pfarrkirche Gresten errichtet, die dem damals in Verehrung gekommenen heiligen Nikolaus von Myra geweiht wurde. Eigentliche Gründer waren die Hausegger. Ab etwa 1250 ist Gresten bereits als Pfarre anzusprechen. 1292 wird erstmals der Pfarrhof (Widum) und 1319 der erste Pfarrer namentlich genannt. Bis etwa 1600 blieb Gresten in einer gewissen Abhängigkeit zur ältesten Kirche dieser Gegend der Pfarrkirche in Steinakirchen. Während der Reformation lösten die Zinzendorfer das Vikariatsverhältnis und zogen das Patronat an sich. Es war bis 1984 mit Niederhausegg-Stiebar verbunden.

Der heutige Kirchenbau stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Der Kirchenraum hat die Form einer Basilika, die Seitenschiffe treten in Höhe und Breite gegenüber dem Hauptschiff stark zurück.

Der Altarraum wurde 1966 neu gestaltet, hat aber bis dahin eine mehrfache Umgestaltung erfahren. Überliefert ist die Anschaffung eines hölzernen barocken Hochaltars im Jahre 1713. Unter Pfarrer Achaz von Stiebar wurde um 1800 ein neuer Altar in gotischer Art errichtet. 

Er trug vor dem Mittelfenster ein Bild des Kirchenpatrons, des heiligen Nikolaus, von Johann Martin Schmidt. 1936 wurden schließlich Altar und Bild gegen einen neugotischen, bis an das Gewölbe reichenden Altar abgegeben, der bis 1966 als Hauptaltar diente. Der Abschluss des rechten Seitenschiffes wurde 1966 zu einem Taufplatz umgestaltet.

Die letzte Glockenweihe fand 1952 statt. Damals kamen drei neue Glocken aus der Glockengießerei St. Florian anstelle der im Krieg abgelieferten auf den Kirchturm. Es sind aber auch zwei historische Glocken erhalten geblieben.

1792 wurde der heutige Friedhof als Bergfriedhof angelegt. Es sind dort heute noch viele alte Gedenktafeln ersichtlich. Die Famiiengruft der Schloßherrschaft Stiebar befindet sich ebenfalls dort.